18.01.12
Die Erkenntnis, dass die Familie die Grundlage des Volkes ist, ist überall da lebendig gewesen, wo nordische Völker gelebt haben. Sie findet sich in den Lehren Zarathustras ebenso wie in den Sitten und Bräuchen des alten Roms. Erst wenn die rassische Kraft der Völker versiegt, verfällt auch die Einrichtung der Ehe und der Familie; den entarteten Römern führt der Schriftsteller Tacitus die noch artgemäß lebenden Germanen als Beispiel vor: „Die Ehre wird von den Germanen sehr ernst genommen, und in keinem Punkte verdienen ihre Sitten höheres Lob.“
Über die engere Familie hinaus bestand bei den Germanen die Bindung an die Sippe. Gemeinsam siedelte die Sippe, gemeinsam zog sie in den Kampf, gemeinsam verteidigte sie ihre Ehre. Wie der Sippenälteste die Sippe führte, so stand der Familienvater der Familie vor. Er führte die Vormundschaft über die Frau und die Kinder; er nahm das neugeborene Kind an, er sprach das entscheidende Wort bei Verheiratung der Söhne und Töchter. Von seinen germanischen Vorfahren hat das deutsche Volk die Hochschätzung der Familie geerbt.
In dieser Einschätzung der Familie hat das deutsche Volk festgehalten, trotz mancher äußeren und inneren Not, trotz der Verrohung, die infolge des Dreißigjährigen Krieges einriss. Mit dem Aufkommen der Aufklärung jedoch, des „Individualismus“ des 18. Jahrhunderts treten die ersten Anzeichen einer Lockerung auf: Gegen die „Tyrannei“ der Familienväter erhob man den Anspruch auf das Recht des Einzelnen. Aber erst das 19. Jahrhundert brachte eine wirkliche Auflösung des Familienlebens.
Mit der Zerstörung der alten Bindungen und Werte, mit dem Aufkommen der Großstädte, der Großindustrie, mit der Vermassung des Lebens verlor die Familie ihren festen Zusammenhang. Nach dem Ersten Weltkrieg setzte sich diese Auflösung in verschärfter Form fort. Unterbrochen durch die Zeit des dritten Deutschen Reiches, erlebte die Auflösung und Zerstörung der Familie durch die Herrschenden der BRD ihren Höhepunkt.
Die Kinderfreundlichkeit des deutschen Volkes hat im Laufe des 19. Jahrhunderts immer stärker nachgelassen. Die meisten Menschen wollten und wollen ihr persönliches gegenwärtiges Leben genießen, nicht die mühevolle Verantwortung für Zukünftiges tragen. Immer mehr Menschen blieben unverheiratet, immer mehr Ehen kinderlos, immer mehr hatten nur ein oder höchstens zwei Kinder. Die Geburtenzahl sank beständig und stürzt in der BRD geradezu. Da gleichzeitig die Sterbezahl zurückging, vermehrte sich das deutsche Volk trotzdem. Diese Vermehrung war nur Schein. Denn nicht die Jugend nahm zu, sondern das Alter. Das deutsche Volk vergreist!
Die Lebenskraft- die Arbeits- und Wehrfähigkeit - sinkt immer mehr. Wir sind ein Volk ohne Kinder, ein sterbendes Volk! In weiten Teilen Deutschlands wird bei gleichbleibender Bevölkerungspolitik der Demokraten bereits in 20 Jahren jeder dritte Deutsche über 65 Jahre und älter sein. Deutschland wäre somit weder wehr- noch lebensfähig. Dieses drohende Schicksal müssen wir abwenden!


Das müssen wir! Wir sind die letzte Generation. Schön, dass ihr nie nachlasst und immer wieder die Kraft aufbringt, die herrschenden Zustände so zu kennzeichnen, wie sie sind und wohin sie führen, wenn wir warten und nichts tun: zum Tod des deutschen Volkes!