Seit über einem Monat sitzt ein Aktivist aus Jena in Untersuchungshaft. Ihm wird eine Mittäterschaft in einer „kriminellen Vereinigung“ vorgeworfen, an die nur Demokraten glauben, dass es sie tatsächlich gibt.
In Folge der Verhaftung wurde dessen Frau, die bisher in einer privaten Kindertagesstätte als Erzieherin tätig war - zum 12. Dezember fristlos entlassen. Nur zwei Tage später wurde die Kündigung – wirksam zum 31. März 2012 - unter Druck Jenaer Demokraten in eine fristgemäße umgewandelt.
Am 10. Januar standen die Betroffene und ihr Arbeitgeber erstmals vorm Arbeitsgericht Jena. In der Verhandlung ging es um die finanzielle Absicherung der zweifachen Mutter, die jetzt in Jena nicht mehr in ihrem erlernten Beruf arbeiten kann. Einen Vergleich, die Betroffene mit vollen Bezügen bis zum 31. März freizustellen und danach ein Übergangsgeld von anderthalb Monaten zu zahlen, lehnte der Arbeitgeber ab. Da keine Einigung erzielt werden konnte, wird der Prozess am 24. Februar fortgesetzt.
Wie ein Aktivist aus Thüringen mitteilt, benötigt die zweifache Mutter nun dringend Geld um grundlegende Lebenshaltungskosten für ihre Familie abzudecken. Aktivisten aus Thüringen veranstalten dafür seit Wochen Solidaritätsaktionen.
Daher seid auch ihr aufgerufen, die Betroffenen nach Möglichkeit mit einer kleinen Spende zu unterstützen. Wer helfen möchte, wendet sich über das Kontaktformular an uns, um weitere Informationen bezüglich des Zahlungsweges zu erhalten.

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